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Aktiv für den Klimaschutz

 

Aktiv für den Klimaschutz: Kommunales Energiemanagement in Zeithain

Start des Projekts: Februar 2023

Seit Februar 2023 geht die Gemeinde Zeithain neue, nachhaltige Wege beim Umgang mit Energie. Gemeinsam mit neun weiteren sächsischen Kommunen haben wir uns im Projekt „ENW II – Energieeffizienznetzwerk II“ zusammengeschlossen. Begleitet und unterstützt werden wir dabei von den Experten der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH.

Was bedeutet „Kommunales Energiemanagement“ überhaupt? Kurz gesagt: Wir spüren im Alltag unserer Gemeindegebäude – wie Schulen, Kitas oder Verwaltungsräumen – systematisch Energie- und Wasserfresser auf. Dabei geht es vor allem um clevere Optimierungen und einfache Verhaltensänderungen, die kaum Geld kosten, aber eine große Wirkung zeigen. Gleichzeitig liefert uns das Projekt wichtige Daten, um größere Investitionen in der Zukunft (wie neue Heizungen oder Dämmungen) genau dort zu planen, wo sie am meisten bringen.

Spürbarer Erfolg für Umwelt und Gemeindekasse: Die Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen, dass sich durch diese gezielten Maßnahmen 10 bis 30 % der Energie- und Wasserverbrauche einsparen lassen. Das schont nicht nur das Klima, sondern entlastet auch den Haushalt unserer Gemeinde spürbar von steigenden Energiekosten – Geld, das an anderer Stelle in Zeithain wieder sinnvoll eingesetzt werden kann.

Unser Energieteam packt es an

Damit die Ideen auch in die Praxis umgesetzt werden, haben wir ein eigenes kommunales Energieteam aufgestellt. Hier arbeiten Mitarbeiter aus den Bereichen Energiemanagement, Technik und dem gemeindlichen Gebäudemanagement Hand in Hand. Unterstützt wird das Team von einem externen Energiecoach.

Die Aufgaben im Überblick

Im Netzwerk wird das Team fit gemacht, um Einsparpotenziale beim Verbrauch von Heizung, Strom und Wasser in unseren Gebäuden selbstständig zu entdecken und direkt umzusetzen.

Das funktioniert natürlich nur gemeinsam. In enger Zusammenarbeit mit den Schulen, Kitas und den Menschen, die unsere Gebäude täglich nutzen, wurden schon viele praktische Schritte umgesetzt. Dazu gehören:

  • Eine interne „Dienstanweisung Energie“ für die Mitarbeiter der Verwaltung, die klare Regeln für ein umweltbewusstes Verhalten im Büroalltag vorgibt.
  • Praktische Handlungsempfehlungen für den Alltag in den Einrichtungen.
  • Spannende Projekte an unseren Schulen, um auch die Kinder frühzeitig für das Thema Energiesparen zu begeistern.

Das Energieteam arbeitet täglich daran, das Bewusstsein für einen bewussten Umgang mit Ressourcen weiter zu stärken und den Austausch mit den anderen Gemeinden im Netzwerk auszubauen.

Wer bezahlt das Projekt?

Weil Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe ist, wird das Projekt zum Großteil gefördert. Das Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft (SMEKUL) übernimmt bis zu 80 % der anfallenden Kosten.

Gefördert werden:

  • Die Beratung und Begleitung durch den externen Energiecoach.
  • Die Personalkosten für unser Energiemanagement.
  • Der Kauf einer modernen, webbasierten Software zur genauen Verbrauchskontrolle sowie mobile Messgeräte, um Energieverluste sichtbar zu machen.

Mit freundlicher Unterstützung durch:

  • EFRE: Europäischer Fonds für regionale Entwicklung
  • SMEKUL: Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft

 

 

 

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