Verschärfung der Regelungen wegen Corona-Virus ab 22.03.2020

UPDATE: Der Freistaat Sachsen hat mit Allgemeinverfügung vom 22.03.2020 (gültig ab 23.03.2020) bzw. Regelungen vom 31.03.2020 (gültig ab 01.04.2020) weitere Änderungen verfügt. Damit gelten die Inhalte dieses Artikel nur noch bedingt! Der aktualisierende Artikel ist unter AKTUELLES verfügbar.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt hat mit Allgemeinverfügung vom 20. März 2020 zum Vollzug des Infektionsschutzgesetzes weitere Maßnahmen anlässlich der Corona-Pandemie zum Verbot von Veranstaltungen verfügt. Geschlossen zu halten sind zu den bisherigen Regelungen ab dem 22.03.2020 grundsätzlich u. a. auch Gaststätten, Bau- und Gartenbaumärkte, Friseure und Badeanstalten. Zudem sind private/familiäre Veranstaltungen auf eine Personenzahl von maximal 50 Teilnehmenden beschränkt (bisher 100). Es wird dabei weiter dringend empfohlen, private Veranstaltungen abzusagen oder zu verschieben. Damit verschärft der Gesetzgeber auf Grund der hohen Ansteckungs- und Erkrankungszahlen weiter die Regelungen zum Infektionsschutz.

Die Möglichkeit zum Erlass von ergänzenden Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz durch die zuständige Behörde (z. B. Gesundheitsamt) bleibt unberührt. Bitte informieren Sie sich deshalb stetig über die aktuelle Entwicklung. Konkrete Ausgangssperren sind mit dieser Allgemeinverfügung noch nicht ausgesprochen worden. Den genauen Wortlaut können Sie dem beigefügten Dokument (pdfLink) entnehmen. Explizit wird hiermit auf die darin getroffenen Regelungen zur Steuerung des Zutritts/Vermeidung von Warteschlangen beim Einkauf hingewiesen (Anlage zu den Ziffern 2 und 4 der Allgemeinverfügung). Bitte halten Sie zum Schutz aller die getroffenen Regelungen strikt ein. Nur so kann einer weiteren Ausbreitung des Virus weiter entgegengewirkt werden. Vielen Dank!

Weitere Allgemeinverfügungen (primär zu Betretungsverboten) wurden für medizinische Einrichtungen, Tagespflegeeinrichtungen,  Werkstätten für behinderte Menschen und Alten- und Pflegeheime erlassen. Diese sowie weitere Informationen sind auf den Seiten des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (Linkeinsehbar.

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